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“Keine Umverteilung zulasten von Familien”

11. November 2025

“Keine Umverteilung zulasten von Familien”

Familie, Kinder und Jugend, KitaPressemitteilung

AWO-Doppelspitze zum heutigen Kabinettsbeschluss mit Eckdaten des Doppelhaushalts

„Es darf keine Umverteilung zulasten der Familien geben, die ohnehin mit stetig steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben und von denen sich viele die Kita-Gebühren schon jetzt kaum leisten können. Diese Umverteilung ist ein Rückschritt für das kollektive Bemühen um bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so kommentieren Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl, die Landesvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern, die heute vom Kabinett beschlossenen Streichungen von Krippengeld, dem Bayerischen Familiengeld – immerhin einst Vorzeige-Maßnahme der bayerischen Staatsregierung! – für die ab 1.1.2025 geborenen Kinder sowie das Aus für das Kinderstartgeld, bevor es überhaupt getestet werden konnte. Dass diese Mittel in die Betriebskostenförderung von Kitas fließen soll, sei „pures Umverteilen des Status Quo“ und kein Bekenntnis zur Familie durch eigene, weil dringend notwendige Investitionen.

Wir begrüßen die Erhöhung der Betriebskostenförderung, die dringend nötig ist, damit Kitas ihren Betrieb aufrechterhalten können, „allerdings sollte dies nicht zulasten von Familien gehen, die gerade in der Anfangszeit vor großen Veränderungen und Herausforderungen stehen, und für jede Unterstützung dankbar sind. Nicht zu vergessen, Menschen, deren Entscheidung für die Gründung einer Familie auch von den finanziellen Rahmenbedingungen abhängig ist“.