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Sozial. Sicher. Klimafreundlich.

13. Januar 2026

Sozial. Sicher. Klimafreundlich.

Kommunalwahl 2026, Nachhaltigkeit/KlimaschutzPositionspapier, Pressemitteilung

Bündnis fordert klare Entscheidungen für sichere Mobilität in Bayerns Kommunen

Das Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende, in dem sich auch die AWO Bayern engagiert, fordert die Kommunen in Bayern auf, bei der Mobilität klare Prioritäten zu setzen: Ausbau des ÖPNV, des Rad- und Fußverkehrs und sichere, für alle zugängliche Mobilität.

Anlässlich der Kommunalwahl 2026 legt das Bündnis konkrete Forderungen vor, die die Kommunen bereits heute umsetzen können.

„Mobilität ist Teil der öffentlichen Verantwortung“, erklärt das Bündnis. „Wer sicher zur Schule kommen will, wer ohne Auto zum Arzt oder zur Arbeit muss, braucht eine Kommune, die handelt.“

Unsere zentralen Forderungen an die Kommunen:

  • sichere und gute Mobilität für alle:
    Breite, freie Gehwege, sichere Querungen, gute Beleuchtung und Verkehrsberuhigung müssen zum Maßstab kommunaler Planung werden. Kinder, Ältere und Menschen mit Behinderungen müssen ins Zentrum der Planungen rücken.
  • ÖPNV ausbauen, barrierefrei, alltagstauglich und bezahlbar machen:
    Sozialtickets, dichtere Takte und verlässliche Verbindungen – auch abends und am Wochenende – sind notwendig, damit Bus und Bahn für mehr Menschen eine echte Alternative zum Auto sind. Ergänzende Angebote wie Ruf- oder Bürgerbusse sollen gezielt ausgebaut werden.
  • Rad- und Fußverkehr ernst nehmen:
    Durchgängige, sichere Radwege, sichere Kreuzungen und ausreichend Abstellmöglichkeiten gehören zur Grundausstattung moderner Kommunen. Der Fußverkehr braucht eigene Konzepte und verbindliche Fußverkehrspläne.

Kommunen brauchen Rückendeckung von Bund und Land

Das Bündnis betont zugleich, dass viele Kommunen finanziell stark unter Druck stehen. „Wir wissen, dass Städte und Gemeinden vieles wollen, aber nicht alles bezahlen können“, so das Bündnis. „Deshalb dürfen Bund und Land die Kommunen nicht allein lassen.“

Notwendig seien:

  • eine verlässliche, langfristige Finanzierung des ÖPNV,
  • ausreichend Mittel für Rad- und Fußverkehr,
  • sowie die Anerkennung von Mobilität als Pflichtaufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge.

Mut zur Entscheidung

„Die Kommunalwahl 2026 entscheidet darüber, ob unsere Städte und Gemeinden sicherer, leiser und lebenswerter werden. Jetzt braucht es politischen Mut.“

Das komplette Forderungspapier des Bündnisses für sozialverträgliche Mobilitätswende Bayern können Sie hier abrufen.